Session Proposals

Medien und Demokratie in der Sekundarstufe II

In dieser Session werden gemeinsam Ideen für Inhalte, Methoden und Medien für den Unterricht im Fach Medien und Demokratie entwickelt. Als Grundlage dient ein Impuls mit einem Überblick über die Ziele des Lehrplans. Anschließend werden mit einem Brainstorming und einem rotierenden Partner:innengespräch Inhalte und Methoden für den Gegenstand kooperativ entwickelt.

Verbotsdiskurse, aus der Perspektive der Kinderrechte betrachtet

Digitale Räume sind (nicht nur) für viele Heranwachsende gleichbedeutend mit Sozialen Netzwerkdiensten. Betreten werden sie in der Regel über das Smartphone.

Berechtigte Kritik an bestehenden Plattformen führt dazu, dass Verbote gerade Hochkonjunktur haben. Die beste Lösung scheint zu sein, Heranwachsende möglichst lange von (bestimmten) digitalen Räumen fernzuhalten.

Doch wie verhält sich das mit den Kinderrechten? In der Allgemeinen Bemerkung Nr. 25 zur UN Kinderrechtskonvention haben Heranwachsende (die Kinderrechtskonvention bezieht sich auf Menschen bis 18 Jahre, also auch auf Jugendliche) in der digitalen Umgebung ein Recht auf Schutz, aber auch auf Teilhabe und Befähigung.

Wie positionieren wir uns als Medienpädagog*innen zu den derzeit vielerorts lautstark geführten Verbotsdiskursen?

Virtuelle Realitäten & Virtuelle Räume - Wer bastelt mit!

VR-Brillen liegen preislich mittlerweile bei den Smartphones.

Noch sind virtuelle (Begegnungs-)Welten kommerziell nicht sehr erschlossen - eine Chance, sich frühzeitig medienbildend Zugang zu verschaffen und eigene (konsumfreie) Welten zu gestalten.

Wer bastelt mit!

& Einladung für Schnellentschlossene: https://virtuelles.at/vr-bildung

Leitfaden für den Einsatz generativer KI in der Schule und in der Jugendarbeit

Die rasante Entwicklung der generativen Künstlichen Intelligenz transformiert wie wir Informationen verarbeiten und erzeugen. Inzwischen existieren eine Menge an KI-Tools, die auf Knopfdruck Texte, Fotos, Audio- und Videodateien in einer erstaunlichen Qualität erstellen können. Die Technologien bieten viel neue Chancen und Möglichkeiten, bringen aber auch ganz neue Risiken und Gefahren mit sich.

In dieser Session wollen wir gemeinsam darüber nachdenken, wie ein Leitfaden für die Nutzung von KI in der Schule und in der Jugendarbeit ausschauen kann. Welche Haltungen, Grundregeln und Herangehensweisen braucht es für einen medienkompetenten Umgang mit KI?

Session von Robin Althoff Wiener Bildungsserver und Hannes Heller WIENXTRA-Medienzentrum

Klartext Schulhof - jeder Schule ihr Schüler:innenmedium!

Wir sprechen oft darüber, dass Demokratie unter Druck steht. Dass junge Menschen sich weniger beteiligen. Dass Vertrauen in Medien sinkt.

Aber wenn man ehrlich ist, beginnt demokratische Erfahrung nicht bei Wahlen oder politischen Debatten. Sie beginnt dort, wo junge Menschen erstmals erleben: Meine Stimme zählt. Ich kann Fragen stellen. Ich darf kritisch sein.

Und genau dort setzt „Klartext Schulhof“ an.

Unser Ansatz ist deshalb einfach formuliert:

Wir helfen Schüler:innen in Wien dabei, eigene journalistische Medien an ihren Schulen aufzubauen – und langfristig zu betreiben.

Nicht als PR-Kanal der Schule.

Nicht als einmaliges Projekt.

Sondern als echte Schüler:innenredaktionen.

Unser Projekt setzt nicht bei einzelnen Workshops an, sondern bei dauerhafter Verankerung.

Wir kombinieren drei Dinge:

1. Demokratiebildung

2. journalistisches Handwerk

3. strukturelle Einbettung in den Schulalltag

Der Fokus liegt auf digitalem, audiovisuellem Journalismus – also genau den Formaten, die Jugendliche tatsächlich nutzen - (mit kritischer Einordnung) auf, aber auch abseits großer Plattformen.

Ich freue mich unser Pilotprojekt vorzustellen und mit euch in den Austausch zu treten.

(Ab 12.30 Uhr anwesend)

Digital Streetwork Verein Wiener Jugendzentren

Digitale Räume gehören für Jugendliche zum Alltag so wie der Schulbesuch, die Arbeit oder das Zusammentreffen mit ihren Freund*innen. Somit ist die Auseinandersetzung unabdingbar für die offene Kinder- und Jugendarbeit. Die Aneignung digitaler Räume ist wichtig, um die Sichtbarkeit der Interessen und der Bedürfnisse Jugendlicher zu stärken. Jugendliche in ihrer Lebenswelt aufzusuchen und zu erreichen, mit ihnen zu kommunizieren, sie zu unterstützen und (Medien)Kompetenzen zu stärken. Die Auseinandersetzung mit Jugendkulturen gehört somit nicht nur zu unserer Arbeit in der analogen, sondern auch in der digitalen Welt. Wie können wir unsere tägliche Arbeit, auch in Hinblick auf Niedrigschwelligkeit, Freiwilligkeit und Genderprinzipien auf den digitalen Raum übertragen?

Digital Streetwork bietet uns dazu unterschiedliche Methoden.

Darunter zählen:

Monitoring

Gaming

Content Creation

Kommunikationsmittel Bsp. Snapchat, Snapmap

Digitale Jugendarbeit ist fixer Bestandteil unserer Arbeit, verbunden mit Digital Streetwork machen wir nicht nur aufmerksam auf unsere Angebote an verschiedenen Standorten, sondern treten auch in Kontakt mit Jugendlichen, die in der analogen Welt schwerer zu erreichen sind.

Session von Anita Juric, Verein Wiener Jugendzentren

KI verstehen mit analogen Aktivitäten

In dieser Session wollen wir einige spielerische analoge Aktivitäten vorstellen, die helfen sollen, die grundlegende Funktionsweise von generativer KI zu verstehen. Wir haben Prototypen von Materialien entwickelt, die wir gemeinsam ausprobieren und diskutieren wollen.

Session von Christoph Kaindel und Robin Althoff, Wiener Bildungsserver.

Digitale Selbstverteidigung vermitteln: Bildungsarbeit der epicenter.academy

Die epicenter.academy als Bildungszweig der NGO epicenter.works vermittelt praxisnahe Kompetenzen für einen selbstbestimmten und sicheren Umgang mit digitalen Technologien. In dieser Session geben wir Einblick in unsere Bildungsarbeit an der Schnittstelle von Medienbildung, Datenschutz und IT-Sicherheit: von Workshops für Schulen, NGOs und Berufsgeheimnisträger:innen bis hin zu frei zugänglichen E-Learning-Angeboten.

Im Fokus steht der Ansatz der „digitalen Selbstverteidigung“: Wie können Menschen konkrete Risiken im digitalen Alltag erkennen und sich wirksam schützen? Wie vertieft man das Verständnis für die gesellschaftlichen Herausforderungen und Möglichkeiten durch die Digitalisierung? Und welche umfangreichen offenen Bildungsressourcen (OER) wir zur Verfügung stellen.

Die Session lädt zum Austausch ein über Herausforderungen in der Medienbildung, Erfahrungen aus der Praxis und Möglichkeiten zur Zusammenarbeit.

Bitte wegen Termingründen die Session für den Vormittag planen. Danke!

Medien und Demokratie – vom Bürger*innenrat zur Lernform

Welche Funktionen von Medien unterstützen die Demokratie und welche Medien benötigen wir, um unsere Vorstellung von Partizipation bestmöglich leben zu können? Zu diesen Fragen hat COMMIT den Bürger*innenrat Medien und Demokratie organisiert, der 2025 Forderungen an die Politik und die Medien erarbeitet hat. Der Beratungsprozess mit Fachinputs, viel Zeit für Diskussion und Beschlussfassung von Resolutionen hat alle Beteiligten motiviert sich intensiver mit Medien und ihrem eigenen Medienhandeln zu beschäftigen. In diesem Slot geben wir einen kurzen Einblick in den Ablauf und die Ergebnisse des Bürger*innenrates.

Im Anschluss laden wir die Teilnehmenden dazu ein gemeinsam zu überlegen in welcher Form und an welchen Orten die Erfahrungen auch für niederschwelligere Veranstaltungsformate zur Medienbildung nutzbar gemacht werden könnten.

Vorankündigung zur Vertiefung: am 11./12. Juni wird es zum Thema pro-demokratische Funktionen von Medien einen Methodenworkshop mit Jeffrey Wimmer in Wien geben!

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