Session Proposals

Bernd Wöhlbrandt

Vom lehrenden Pädagogen zum Lernberater (Erfahrungsbericht aus 4 Jahren Praxis)

Man kann es drehen und wenden wie man will: Wir haben Probleme im Unterrichtsalltag. Es muss grundsätzlich etwas passieren. Einzelaktionen wie "Kahoot" oder "Wir machen jetzt mal was mit dem iPad" ändern nicht viel.

Unser Auftrag ist es, alle uns anvertrauten Schüler zu fordern und zu fördern. Also ist für mich die wichtigste Frage: Wie aktiviere ich alle lernschwachen Schüler? Sie kommen nicht mit, können Aufgaben nicht lösen. Ihnen wird langweilig => also wird abgelenkt, gestört oder man kapselt sich ab. Keine Lernfreude, keine Erfolge. Der Rest der Klasse läuft praktisch von alleine - wird aber durch solche oben beschriebenen Schüler eingeschränkt. Andererseits gibt es Stress mit dem Lehrer und der geht nicht gerne in den Unterricht, weil durch die entstandene Situation alles irgendwie keinen Spaß macht.

Ergo: Man muss sich um die lernschwachen Schüler kümmern. Alleine schaffen sie es nicht. Lernpatenschaften funktionieren nur eingeschränkt. Also ist der Lehrer gefordert, sich Gedanken zu machen.

Fangen wir an: Alle Schüler sind verschieden. Sie müssten in ihrer Lerngeschwindigkeit lernen dürfen, damit ihnen Druck genommen wird. Allen Schülern wird viel zu viel vom Lehrer vorgegeben: Die Überschrift, das Tafelbild, die Lehrbuchseite, jetzt macht ihr das und dann das und dann das ... und so weiter. Alle Schüler erfassen nach meiner Erfahrung nie, was der Lehrer gerade ansagt, erklärt oder demonstriert. Mindestens ein Drittel kann auch nach zwei, drei Unterrichtsstunden nicht ständig alles aufmerksam verfolgen. Der Lehrer sagt alles nur einmal an, meistens! UND: Es gibt noch mehr, worüber man nachdenken muss. Zum Beispiel über seine Rolle im Unterrichtsgeschehen.

Ich habe mir diese Fragen alle gestellt und unterrichte seit vier Jahren deshalb komplett anders als in den 35 Jahren vorher. Da das ausgenommen gut klappt und ich sehr starke positive Veränderungen bei meinen Schülern in meinem Unterricht verspüre - uns zwar praktisch ausnahmslos - möchte ich sehr gerne auf dem BarCamp darstellen, wie und womit ich das mache.

Ein kleiner Spoiler ;-)

Ohne Schülerendgeräte geht es nicht und ohne viel investierte Lebenszeit des Lehrers geht es auch nicht.

ABER: Man entlastet sich deutlich, erlebt Veränderungen bei den Schülern und hat einfach viel mehr Freude durch die errungenen Erfolge im Unterricht und in der Vorbereitung!

PS: Alles ist im Fluss. Auch nach vier Jahren gäbe es für mich noch viel zu tun. Es ist also keine Fertigpackung! Das Beginner-Konzept jedenfalls steht. Ich teile es gerne, denn letztlich geht es um die uns anvertrauten Schüler. Man darf sich nur nicht verzetteln. Das lenkt ab.
Bernd Wöhlbrandt, 20.12.2022
PS2: Übrigens können die Anregungen auch für die eigene Fortbildung an Schulen genutzt werden, denn ich bin davon überzeugt, dass man in ...xy... Jahren an vielen Schulen so oder so ähnlich unterrichten wird.
Bernd Wöhlbrandt, 20.12.2022
PS 3: Jeder und jede kann vollen Zugriff auf meine Unterrichtsvorbereitungen bekommen, inklusive aller Materialanhänge für Informatik und AWT (aber das Fach ist nicht wichtig, sondern die Beispiele, die man dann auf Fortbildungen zeigen kann -> solange man keine eigenen hat)
Bernd Wöhlbrandt, 20.12.2022

Feedbackmethoden nutzen

Welche Feedbackmethoden können für Fortbildungen (und letztlich auch für den Unterricht) konstruktiv genutzt werden?! Ein Austausch von Ideen und konkreten Vorschlägen.

Digitalisierungs-FoBis - aber bitte auf hohem Niveau

Der Titel des Vorschlags soll etwas provozieren ;-)

QM in der Entwicklung und Evaluation von Lehrerfortbildungen ist immer schon ein schwieriges Thema gewesen. Derzeit sprießen die Angebote im Rahmen des Digitalisierungsprozesses nur so aus dem Boden. JEDER scheint berufen, aber wir sollten uns in aller Ehrlichkeit einmal die Frage stellen, ob auch jeder einen guten Referenten abgibt? Wir alle haben genug schlechte FoBis erlebt, um zu wissen: NEIN, der Job eine FoBi gut und bereichernd zu gestalten ist nicht so einfach und wir alle haben schon Referenten erlebt, die an dieser Aufgabe gescheitert sind (und uns kostbare Lebenszeit gekostet haben).

Ich bin der Überzeugung, dass wir schlechte FoBis im Digitalisierungsprozess unbedingt vermeiden sollten, denn es könnte ihn massiv beeinträchtigen. Dazu möchte ich gerne diskutieren, brainstormen und erste Konzeptideen zu den Fragen entwickeln:

1) Wie können wir die Qualität für (MPZ-) Fortbildungen zum Thema Digitalisierung künftig managen und sicherstellen?

2) Wie lässt sich diese Qualität definieren?

3) Welche Strukturen gibt es bereits oder braucht es dafür?

Wer hat Lust?

Kooperatives und kollaboratives Arbeiten mit Schüler*innen auf itslearning

itslearning bitte neben der Strukturierung des Unterrichts von Lehrenden für Lernende auch die Möglichkeit zusammen an (Lern-)Ergebnissen kooperative und kollaborativ zu arbeiten. Ich stelle verschiedene Lernszenarien (aus den Gesellschaftswissenschaften) und die dazugehörigen Vorbereitung vor. Schüler*innen werden so zu Produzenten.

Anne-Marie Rohr

Mit dem iPad-Koffer nicht nur recherchieren

Workbooks mit Keynote, iBooks und Plakate mit Pages. Was geht mit den Boardmitteln des iPads? Schnelle Varianten und gute Vorlagen erstellen und verteilen, damit auch das eigene Kollegium digital arbeitet. Material für iPad-Schulungen besprechen und austauschen.

Simulationen im Physikunterricht

Simulationen nehmen im Physikuntericht eine immer stärkere Rolle ein. Die neuen Rahmenpläne weisen immer mehr Simulationen aus, in den Abiturprüfungen tauchen regelmäßig Simulationen auf und ein Blick in die wohlinformierte Glaskugel sagt, dass mit den überarbeiteten Bildungsstandards für die Mittlere Reife auch dort verstärkt Simulationen und interaktive bzw. digitale Aufgabenformate Einzug halten werden. Außerdem geht die Entwicklung der Simulationen weiter und umfasst inzwischen sogenannte Interaktive Bildschirmexperimente (IBE). Auch wenn das ein sehr fachspezifisches Thema ist, was sich am ehesten noch auf Chemie übertragen lässt, wird es die Schulen im kommenden Jahrzehnt beschäftigen, sodass ein Überblick auch für MPMs interessant sein dürfte.

Bin Interessiert, stellst Du auch Quellen vor?
Christian Radicke, 27.09.2022

Blended Learning als Unterrichtsformat

Gern möchte ich mit euch die "neuen Möglichkeiten" des hybriden Lernens bzw. flexiblen Lernens besprechen und an Praxisbeispielen Umsetzungsmöglichkeiten zeigen. Hierbei soll explizit auf die Rolle der Lehrkraft, des Lernmanagementsystems, der Schulordnung sowie das geeignete Umfeld eingegangen werden. Gern entdecke ich mit euch auch neue bisher unbekannte Wege sowie Stolpersteine.

Schulübergreifende Arbeit in itslearning

Wie kann man das gut gestalten und organisieren? Welche Fallstricke gibt es?

Wozu lohnt sich das wirklich, bzw. wozu gibt es bessere Alternativen?

Dann ist ein Wunschthema, kein Vorschlag, was ich referieren könnte.

Finde ich gut, gibt es zum Teil ja auch schon, z.B. das Netzwerk der Beruflichen Schulen, dass sich auch auf itslearning in einem entsprechenden Kurs abbildet. Allerdings ist es nicht so einfach, die weniger "affinen" Kollegen dafür zu gewinnen.
Nena Iske, 07.12.2022
Uwe Kranz (#MVedu)

Einführung in TaskCards + Import/Export

TaskCards ist die DSGVO-konforme Alternative zu Padlet. Da wir als MPZ/MPM über eine Organisations-Lizenz verfügen, können wir hier über Einsatzmöglichkeiten von TaskCards im Unterricht/ in Fortbildungen sprechen. Nebenbei zeige ich euch noch den Import/Export vom TaskCards.de Account zum Orga-Lizenz Account sowie den Umzug von Padlet zu TaskCards.

Dörte Gaikowski

Interaktive Übungen mit dem Unterrichtshilfenportal MV

Du möchtest deinen SuS ohne viel Aufwand interaktive Lerneinheiten zur Verfügung stellen?

Mit dem Unterrichtshilfenportal MV kannst du vorhandene Übungen sofort einsetzten und mit ein bisschen Know-how sogar eigene erstellen.

Ich zeige dir die dazugehörige Webanwendung und Software.

Dörte Gaikowski

Lernvideos mit Adobe Spark (Express)

Veränderte Lerngewohnheiten erfordern neue Lehr- und Lernprozesse in der Schule. Ich zeige dir, wie du schnell und mühelos über eine Webanwendung kurze Lerneinheiten in einem Video zusammenstellen/ darstellen kannst.

Katrin Zeisler (#MVedu)

Classroomscreen PRO (& school PRO)

Welche Vorteile und Neuerungen bieten die Bezahlvarianten des classroomscreens PRO und school PRO? Wie könnte eine Minifortbildung zum Thema "classroommanagement mit dem classroomscreen" an Schulen aussehen? Ich gebe euch einen Input und freue mich auf eure Rückmeldungen und Erfahrungen.

Katrin Zeisler (#MVedu)

Schulübergreifende Fortbildungsnachmittage planen und durchführen, aber wie?

Ihr möchtet mit eurem Team zusammen einen Fortbildungsnachmittag für viele Schulen planen und durchführen bzw. habt dies schon einmal gemacht? Dann lasst uns gemeinsam in den Austausch kommen, was sich in der Organisation, Planung, Durchführung und Nachbereitung bewährt hat und wo die "Fallstricke" liegen.

Mir wäre mindestens so wichtig, einen Weg zu finden/ zu entwickeln, der die Qualität dieser Fortbildungen (ergo der Referenten) zunächst einmal definiert und dann im Sinne eines QM hier für die Einhaltung der gesetzten Standards sorgt. Lehrer haben in ihrem Berufsleben unzählige schlechte Fortbildungen erdulden müssen, wenn wir sie hier nicht positiv überraschen, kann eine schlechte FoBi-Qualität ein massiver Hemmschuh für den Digitalisierungsprozess an den Schulen in MV werden. FRAGE: eigene Session oder gehört das hierher?
Nena Iske, 07.12.2022
Gleiche Frage wie die von Nena Iske! Aus meiner Sicht bietet es sich an, beide Veranstaltungen zu "vereinen", da sie wirklich sehr dicht beeinander liegen. Zumindest für Berufsschulen ist QM auch in diesem Zusammenhang sowieso Pflicht!
Steffen Rottig, 19.12.2022
Die "Zusammenlegung" hatte ich auch schon überlegt. Fände ich durchaus eine Idee, schauen wir mal :-)
Nena Iske, 03.01.2023
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