Session Proposals

Henning Wötzel-Herber

Sich wehren (mit Hilfe von externen Beratungsstellen)

(Olesya)

Henning Wötzel-Herber

Planspiele / Methoden für die Arbeit mit Kindern/Jugendlichen entwickeln

(Felix)

Henning Wötzel-Herber

Anti-Rassismus und Anti-Antisemitismus (kombinieren oder differenzieren?)

(Felix)

Henning Wötzel-Herber

Antisemitismusprävention und Grundbildung (Literarisierung/Nachholen von Schulabschlüssen)

(Erik)

Henning Wötzel-Herber

„Nicht gehört, nicht gesehen? Sexuelle Gewalt am 7. Oktober und die Folgen des Massakers in Berlin“

Film und Diskussion

https://www.youtube.com/watch?v=4mpZn8NlFys

Die Ereignisse des 7. Oktober 2023 markieren einen Wendepunkt in der Wahrnehmung Israels sowie von Jüdinnen und Juden in Deutschland. Die Massaker der Hamas und die weltweiten Reaktionen darauf haben das gesellschaftliche Klima nachhaltig verändert. Zugleich wurde sichtbar, wie brüchig Solidarität und Empathie gegenüber jüdischen Perspektiven werden, sobald Israel in den Fokus politischer Debatten rückt.

Das Projekt „Mit Kunst und Kultur gegen Antisemitismus“ dokumentiert filmisch diese Entwicklungen und ihre Auswirkungen auf jüdisches Leben, die öffentliche Debatte und das Demonstrationsgeschehen auf den Straßen Berlins. Mit Videomaterial, Interviews und Beobachtungen zeigt das Projekt, wie sich nach dem 7. Oktober ein zunehmend polarisiertes Klima herausgebildet hat, in dem antisemitische Narrative verstärkt an die Oberfläche treten.

Nach dem Massaker der Hamas mussten viele jüdische und israelische Frauen schmerzhaft erfahren, dass die gesellschaftliche Forderung „Believe Women“ für sie keine Gültigkeit zu haben schien. Der Film „Nicht gehört, nicht gesehen?“ dokumentiert, wie auf israelfeindlichen Demonstrationen die sexualisierte Gewalt vom 7. Oktober relativiert, verharmlost oder vollständig geleugnet wird.

Die Dokumentation zeigt, mit welchen Strategien das systematische Infragestellen sexualisierter Gewalt betrieben wird und wie tief die Spaltung in feministischen und emanzipatorischen Bewegungen nach dem 7. Oktober reicht. Besonders sichtbar wird, wie die Minimalforderung „Rape is Not Resistance“ ausgehöhlt und instrumentalisiert wird, sobald Täterseiten in ein politisches Narrativ eingepasst werden sollen.

ZADA Pilotprojekt

Der Verein ZADA e.V., dem ich vorsitze, hat im vergangenen Jahr in Chemnitz im Rahmen des europäischen Kulturhauptstadtprogramms und gefördert vom Bundesministerium des Innern den immersiven 600 qm großen Ausstellungsparcours Challenge Your Perception entwickelt und veranstaltet. Dieser Parcours befässt sich mit den Themen Antisemitismus, Stereotype, Vorurteile sowie Verschwörungsnarrative, Populismus und Fake News. Über dieses Pilotprojekt und was sich hinter dem Gesamtprojekt ZADA - Das Deutsche Zentrum für eine Gesellschaft ohne Antisemitismus, Diskriminierung und Ausgrenzung verbirgt, möchte ich gerne berichten.

Israelbezogener Antisemitismus

Ich gebe Workshops zum Thema Antisemitismus in den Klassen 9 bis 13. Dabei finde ich es nicht leicht, israelbezogenen Antisemitismus angemessen zu vermitteln. Ihn ganz wegzulassen, finde ich schwierig, da er gerade sehr präsent ist. Daher suche ich nach geeigneten Methoden und Erfahrungen, wie beziehungsweise ob andere dieses Thema mit Schülerinnen und Schülern bearbeiten.

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