Session Proposals

Bedeutung der Sprachausgaben für die Informationsverarbeitung am Beispiel von Non Visual Desktop Access (NVDA) und Voice Over; ein Blick auf die Zukunft

Die Punktschrift eröffnete einst den blinden und sehbehinderten Menschen das Tor zur Information. Seit mehr als 150 Jahren hat diese Schrift keine Veränderungen erfahren. Die Größe ist gleich geblieben, die Punktstärke blieb unverändert und das System ist unberührt. Doch seit den 80er Jahren rückten Sprachausgaben immer mehr im Fokus der Entwicklung. Die Vorteile liegen auf der Hand:

* Schnellere Informationsverarbeitung

* Flexible Einstellungen

* Weiterentwicklungsmöglichkeiten zu geringen Kosten

etc.

Doch wie genau funktioniert eine Sprachausgabe und welche Bedeutung kann ihr zukünftig zugesprochen werden? Und ist eine Sprachausgabe wirklich nur für blinde und sehbehinderte Menschen sinnvoll? Oder ist eine inklusive Nutzung denkbar?

Ich möchte mit euch darüber diskutieren, wie eine Sprachausgabe wahrgenommen wird und welchen Nutzen sie wirklich in der Praxis bringt. Kann eine Sprachausgabe tatsächlich die Punktschrift ersetzen? Laßt uns unsere Ideen einbringen und das spannende Thema mit neuen Gedanken bereichern!

Digitale Hilfen im (inklusiven) Unterricht

Apps - Geräte - Methoden - Plattformen. Wir diskutieren Praxisbeispiele, Szenarien, Chancen und Konzepte zum Einsatz digitaler Medien im (inklusiven) Unterricht. Grundlage der Diskussion bilden die Erfahrungen der Arbeitsgruppe "Inklusion und digitale Medien" des Niedersächsischen Landesinstituts für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ). Zur Erprobung stehen ausreichend mitgebrachte digitale Tools bereit.

Der Kern der Sache - was ist inklusive Medienarbeit?

Mittlerweile gibt es einige Projekte und Angebote die unter dem Begriff "inklusive Medienarbeit" laufen. Dabei stellt sich die Frage, was ist für uns Inklusion und welchen Inklusionsbegrff verwenden wir?

Geht es um das gemeinsame Lernen in Projekten? Oder um die Inklusion in eine Mediengesellschaft? Sind zielgruppenspezifische Angebote für beispielsweise Geflüchtete oder Menschen mit Lernschwierigkeiten überhaupt inklusiv? Und wo sind die Grenzen zu anderen Bereichen wie der interkulturellen Medienarbeit?

Lasst uns darüber diskutieren und dem Kern der Sache auf den Grund gehen!

Medienprojekte mit jungen Geflüchteten

Wir von barrierefrei kommunizieren! Bonn möchten unsere Erfahrungen in der Medienprojektdurchführung mit geflüchteten Jugendlichen mit euch teilen. Die Projekte haben wir in den Sommerferien 2016 und 2017 durchgeführt. Wie erreicht man die Zielgruppe überhaupt? Wie geht man mit der Sprachbarriere um? Welches Thema bietet sich an oder ist besonders relevant? Was macht man, wenn die Teilnehmenden nur über sehr wenige Erfahrungen mit digitalen Medien verfügen? Wir freuen uns sehr über eure Erfahrungen!

Leichte Sprache // Einfach barrierefrei: Schöne neue Welt?

Begrifflichkeiten wie Leichte Sprache, Einfache Sprache oder Klare Sprache sind im öffentlichen Raum immer häufiger anzutreffen. Das ist grundsätzlich eine positive Entwicklung, weil dadurch Teilhabemöglichkeiten an vielen gesellschaftlichen Prozessen gestärkt werden – sowohl off- als auch online. Kritiker mahnen die Gefahr der Redundanz und einer Über-Simplifizierung der Inhalte.

Diesen Balance-Akt möchten wir gerne mit Euch gehen. Wir vermitteln ganz knapp Basics Leichter Sprache, machen kurze Übungen und kommen dann schnell in die Diskussion. Was geht und was geht nicht? Und wem bringt das überhaupt was? Und was braucht`s wirklich in einem barrierefreien Internet?

Eine klare Sprache ist in der heutigen Zeit wichtig, in der schnelllebig über vierle wichtige Punkte hinweggehört wird.
Frank Brettschneider, 05.09.2017

„Hip, schnell, zeitgemäß“ und „langfristig bildend, fördern“ – Nachhaltigkeit von Medienprojekten einschätzen und verbessern

Ich möchte mit euch die Möglichkeiten für nachhaltige Medienprojekte diskutieren. Sollen wir nur noch mit Smartphones und Tablets arbeiten, mehr theoretische Inhalte vermitteln oder auch mal ein Filmmuseum besuchen, um zu sehen, "woher eigentlich alles kommt"? Haben wir überhaupt Zeit dafür?

Durch die Fluktuation von Jugendlichen in der offenen Arbeit, wechselnde Interessen und schnelle Weiterentwicklung medialer Möglichkeiten wird es immer schwieriger, eine feste Gruppe über einen längeren Zeitraum zu erreichen und somit (vermeintlich?) nachhaltig zu arbeiten.

Lasst uns Erfahrungen über unsere tollsten und chaotischsten Projekte teilen, was ist euch im Kopf geblieben, was wollt ihr ausprobieren? Ich bin gespannt!

Aktion - mein Stadtteil

Wir vom Mediending Münster möchte unser Projekt "Aktion - Mein Stadtteil vorstellen": Wir richten uns dabei sowohl an Jugendliche und junge Erwachsene mit Migrationshintergrund als auch an integrationskritische Menschen der Aufnahmegesellschaft. Durch zahlreiche Aktionen - z. B. Filmproduktionen, Bloggen, Erkundung der näheren Umwelt, Darstellung der eigenen Lebensgeschichte... - wollen wir nicht nur Medienkompetenz fördern, sondern auch Stärkung des Selbstwertgefühls und des Selbstbewusstseins, interkulturelles Verständnis und Toleranz erreichen.

kooperativ = inklusiv?

Beim kooperativen Gaming begeben sich 2 oder mehr Spieler_innen in ein virtuelles Abenteuer. Dabei müssen häufig klare Absprachen über Taktik, Vorgehensweise und den Einsatz unterschiedlicher Spezial-Fähigkeiten, getroffen werden. Wie stark ist der inklusive Charakter von sogenannten "Coop-Games"? Wie könnten sich Spieler_innen mit und ohne Behinderung vernetzen um gemeinsam Inklusion im digitalen Raum voranzubringen und gute Computerspiele wieder ins richtige Licht rücken? Diese und weitere spannende Fragen würde ich gerne mit Euch diskutieren!

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