Session Proposals

Gilberto Vergara

Digitale Kompetenz für Alle

Es ist unser Ziel, den Schulkindern beim Erlernen digitaler Kompetenzen zu helfen, um die Vorteile von neuer Technologie für sich nutzen zu können und ihre Kreativität zu entfalten.

Seit 3 Jahren veranstalten wir für interessierte Kindern eine Reihe von Workshops in verschiedenen Bildungseinrichtungen.

In diesen Workshops bauen Grundschulkinder einfache Roboter und programmieren die Steuerung. Teenager bearbeiten komplexe Projekte mit intelligenten Geräten für das Internet der Dinge.

Wir stellen unsere Arbeit vor und wollen erreichen, dass alle Schuleinrichtungen die Chance bekommen daran teilhaben zu können.

Information im Detail auf unserer Webseite http://make.munich.digital

Baumkataster aus Satellitenbildern

In München gibt es keine belastbaren Zahlen zu Bäumen auf Privatgrundstücken. Es wird nicht nachgeprüft, ob Nachpflanzungsauflagen erfüllt werden (es muss nur irgendeine Rechnung vorgelegt werden). Daher wünsche ich mir eine Art öffentliches Baumkataster mit einer Granularität von vielleicht 10*10 m aus Satellitenbildern, das mit den Grundstücksgrenzen aus dem Bayernatlas abgeglichen ist, auf dem man die Anzahl Bäume und evtl. ihren Gesundheitszustand erfassen und über die Jahre Veränderungen erkennen und auch Statistiken ableiten kann.

Zusätzlich wäre es interessant zu erfahren, was die Stadt München über die Bäume auf öffentlichem Grund weiss.

Landeshauptstadt München: offen für Innovationen?!

München ist national und international ein herausragender Innovations- und Wissenschaftsstandort und möchte ihre Spitzenreiterposition erhalten. Dazu möchte die Stadtverwaltung ihren Beitrag liefern, den Austausch von Ideen, Erfahrungen und Konzepte zwischen Wissenschaft, Forschung und Unternehmen fördern und auch selber Innovationen angehen. Neue Lösungsansätze sollen entwickelt, erprobt und umgesetzt werden, um die Herausforderungen der wachsende Stadt zu meistern. Stichwörter: Smart City, effizient, technologisch fortschrittlich, nachhaltig, inklusive, lebenswert.

Was macht die Landeshauptstadt München bereits um Innovationen zu fördern? Was erwartest du von der Stadtverwaltung u/o was möchtest du anregen? Ich freue mich auf die Diskussion zu diesem Thema!

Wie ist die Strategie der Verwaltung zu 'Open Government Data'? Ein Vorbild kann die Stadt Wien mit ihrem Open Data Portal sein.
Dr. Michael Hälsig, 03.05.2019
Also ein Open Data Portal gibt es bereits: https://www.opengov-muenchen.de/
Frank Börger, 03.05.2019
Peter Madlener

Systeme in der “digitalen” Stadt

Algorithmisierung Digitalisierung und Vernetzung führen zu Veränderungen welche mit klassischen Methoden oft nur noch einseitig beobachtet und bewertet werden können.

Anhand eines einfachen Modells, möchte ich mich euch, mögliche systemische Perspektiven auf die Strukturen der “digitalen” Stadt diskutieren.

#Wirklichkeitsemulation #Realitätstunnel #Gravitationsschacht

Potentielle Fragen:

Mit welchen Systemen haben wir es zu tun?

Was ist eine Systemgrenze?

Was können einzelne Systeme über andere Systeme wissen?

Wie funktioniert die Kommunikation zwischen diesen Systemen?

Sind digitale Systeme tatsächlich etwas neues?

Warum macht es Sinn, sich mit Systemen zu beschäftigen?

Wolfgang Glock

Pimp my Online-Services

Bei der Stadt entstehen immer neue Angebote auf den Online-Portalen wie auch auf unserem www.muenchen.de/online-services . Es gibt eine ganze Reihe von bestehenden digitalen Diensten unterschiedlicher Ausprägung und Dritte bieten immer mehr Services via Internet an. Dann gibt es natürlich eine Vielzahl von Angeboten bei anderen Kommunen, dem Land oder zentral beim Bund, anderen Behörden und Organisationen ... und schlussendlich die Angebote der kommerziellen Portale und Shops wie Amazon etc.

Überall werden mehr Dienste via Internet oder SmartPhone mobil gefordert - ganz oben auf der Wunschliste für die Verwaltung der Online-Antrag zum Personalausweis.

Aber wie síeht das Angebot denn nun idealweise aus? Service Design ist ein "Zauberwort" und sicher in der Nutzerorientierung und Gestaltung der Angebote, Prozesse und guter Services als Ganzes ein wichtiger Ansatz. Dieser braucht aber Anforderungen, Prozessinformationen und Details zum Nutzerverhalten/-wünschen um daraus die richtigen Entscheidungen abzuleiten.

In der Session wollen wir diskutiert, wie Online-Dienste besser gestaltet werden. Welche Dinge besonders ärgern oder von der Nutzung gar abhalten? Aber auch die besonders guten Beispiele werden gesucht - egal ob bei Behörden, NGOs oder Unternehmen. Welche Aufgaben ist man als Nutzer selbst bereit zu übernehmen, was geht gar nicht? Wie will man sich Authentifizieren - Login per Benutzerkennung/Passwort, eID des Personalausweises oder "bequem" mit Google/Facebook? Was ist mit der IT-Sicherheit und Schutz meiner Daten? Welche Informationen zum Vorgang werden gefordert und wie transparent muss alles laufen? Welche besonderen Anreize oder Gamifikation bringt mich zur Nutzung eines Dienstes? Was wird an Funktionen, Angeboten, Leistungen gewünscht und was lässt uns "kalt"?

Eine Vielzahl von Fragen, aber eine Möglichkeit zum konzentrierten Informationsaustausch und Dialog. Für den Start der Diskussion bringe ich ein paar Beispiele von München, aber auch anderenorts mit. Dann freue ich mich auf eine rege Diskussion, Erkenntnisse und Impulse.

Wirtschaft, Open Source, München, EU, Geld

Ich kaufe Semmeln beim Bäcker. Der kriegt Geld. Das habe ich nicht mehr. Ich kriege Semmeln. Die kann der Bäcker nicht nochmal verkaufen.

Ich erzähle eine Idee: Die anderen haben sie jetzt auch, aber ich habe sie immer noch.

Microsoft: Ideen sind Semmeln. Vorteil Microsoft: Muss kein Mehl für neue Semmeln kaufen.

Google verschenkt Android. Vorteil Google: Die Leute sehen die Werbung, für die Google Geld kriegt.

München geht zu Open Source und zurück. Vorteil für uns: Ähm?

Das ginge besser, und zwar mit der EU. Ideen sind gefragt.

Senioren in München - Digitalisierung gestalten

Aus der Mitte das Stadtrats gibt es fünf Stadtratsanträge mit dem Ziel, die Situation der 300.000 Seniorinnen und Senioren zu verbessern. Der Seniorenbeirat engagiert sich sehr für die Unterstützung der älteren Bürgerinnen und Bürger.

Welche Hilfsangebote sind notwendig? Wie könnte man Bildungsangebote gestalten? Wer muss tätig werden, wer kann was leisten?

Voraussichtlich werden auch Vertreter des städtischen Seniorenbeirates dabei sein.

Die Digitalisierung ist ebenso wenig aufzuhalten wie der technische Fortschritt allgemein. Wichtig ist, dass ALLE Bürger*innen (egal welchen Alters, egal welcher sozialen Schicht sie angehören) mitgenommen werden; das alle Bürger*innen Zugang zu digitalen Angeboten - auch der Stadt München - erhalten, nicht ausgeschlossen werden. Deshalb hat der Seniorenbeirat entsprechende Anträge im Stadtrat initiiert. Entsprechend dieser Linie setzt sich der Seniorenbeirat für die Beteiligung / Integration der Bürger*innen ein - auch im Rahmen einer solchen Veranstaltung.
Peter E. Teichreber, Seniorenbeirat München, 03.05.2019

Verantwortungsvolle Innovation - LHM als Vorbild

Was ist eigentlich Innovation? Wieso wollen wir eigentlich Innovation und für wen? Welche Ziele verfolgen wir mit der Digitalisierung unserer Stadt?

In dieser Session würde ich gerne dazu einladen, kritisch zu reflektieren, wieso wir uns überhaupt mit der Digitalisierung beschäftigen, welche Risiken wir sehen und wir die Stadt als Vorbild Innovation verantwortungsvoll gestalten kann und dabei die sozialen Folgen der Digitalisierung im Blick behalten kann.

Rosemarie Konirsch

Ältere Mitarbeiter für Digitalisierung begeistern

Natürlich zaudern auch junge Menschen zuweilen, wenn sich Prozesse und Tools verändern.

In der Session möchte ich gerne diskutieren, inwieweit sich Generationenunterschiede auf den Erfolg von Digitalisierungsprojekten auswirken und wie es gelingen kann, alte Hasen für neue Tools zu begeistern.

Lukas Wähler

Digitale Literaturversorgung

Die Juristische Bibliothek der Münchner Stadtbibliothek verfügt über einen aktuellen Bestand an juristischer Fachliteratur (gedruckt, digital), ein Team von recherche-affinen Mitarbeitern und ist Teil eines deutschlandweiten Netzwerk von Gerichten, Behörden, Informationseinrichtungen und deren Bibliotheken.

Für städtische Mitarbeiter erfüllen wir jeden juristischen Literaturwunsch. Da ein großer Teil der juristischen Information noch traditionell papiergebunden ist, passiert dies bisher per Telefon, Fax, Post und Bote.

Wir wollen mit euch erarbeitet, wie Ihr euch eine optimale Informationsversorgung vorstellt und an welchen Stellen wir den Prozess vereinfachen und/oder euch unterstützen können.

Claus Berthold

München 2023

Ja, natürlich eine immer wieder gern genommener Titel, aber ich würde gerne nicht nur langweilige Visionen teilen. Mir geht es darum, welches sind wahrscheinliche, welches wünschenswerte Szenarien und was dafür heute getan werden. Dabei darf es nicht nur um technische Möglichkeiten gehen, sondern wohin will die Gesellschafft damit insgesamt? Womit müssen wir vorgestern begonnen haben, damit es sich entwickeln kann?

Sonja Berger

Digitale Medien in der Bildung - Praxisarbeit in der medienBOX

Die medienBOX des Pädagogischen Instituts der Landeshauptstadt München versteht sich als Anlaufstelle für Medienprojekte städtischer Bildungseinrichtungen und bietet Räumlichkeiten sowie Ausstattung für die Umsetzung von Audio- und Videoproduktionen, Virtual Reality für den Unterricht und Coding-Projekte.

Seit drei Jahren führen wir regelmäßig Schulprojekte, Fortbildungen für Lehr- und Erziehungskräfte im Bereich Digitale Bildung durch. Das Team der medienBOX arbeitet derzeit an einer Standardisierung der Lernumgebung.

Bei uns im Fokus: Kompetenzerwerb mit kreativen, konstruktiv-interaktiven Aufgabenstellungen, Vermittlung verantwortungsvollen Umgangs mit technischen Geräten und Abbau von Ängsten vor dem Einsatz digitaler Medien.

Wie Lehr- und Erziehungskräfte der Bildungseinrichtungen der Stadt München mit ihren Schüler- und Kitagruppen Projekte umsetzen, erfahrt ihr in unserem Beitrag zum Barcamp.

Wir stellen euch die medienBOX vor und diskutieren mit euch - über Sinn- und Unsinn von digitalen Medien in der Bildung, Medieneinsatz im Unterricht und teilen mit euch Erfahrungen aus der Praxis.

Wir freuen uns auf euch!

Link zur Seite der medienBOX: https://www.medienbildung-muenchen.de/beitrag/raum-42-und-medienbox

Ich komme gerne- möchte mehr über das Angebot erfahren
Tahir Hussain, 29.04.2019
Schule 2.0 - ich komme gerne.
Gilberto Vergara, 04.05.2019
Denise Kirchner

REVIEW: Ziele und Werte der Landeshauptstadt München zur aktiven und verantwortungsbewussten digitalen Transformation

Wir benötigen Euren kritischen Blick!

Für die Perspektive München – dem Ziel- und Wertesystem der Landeshauptstadt München – haben wir 2018 eine neue strategische Leitlinie zur Gestaltung der aktiven und verantwortungsbewussten digitalen Transformation Münchens entworfen. Der Entwurf wurde gemeinsam mit Vertretern der Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft erarbeitet. Jetzt ist Euer Review gefragt.

Ich werde Euch den Inhalt der Leitlinie und ihre Einbettung in die Perspektive München kurz vorstellen und dann seit Ihr gefragt.

Setzt Euren kritischen Blick ein!

Folgende Themengebiete möchte ich schwerpunktmäßig mit euch diskutieren:

- Digitalisierung für eine nachhaltige Entwicklung

- Digitale Kommunikation und Mitgestaltung

Sammelt gern schon im Vorfeld eure Stichpunkte dazu.

Sind insgesamt alle wichtigen Themen in der Leitlinie enthalten?

Sollten wir an der Formulierung noch etwas verändern?

Den Entwurf zur Leitlinie könnt Ihr hier (https://www.muenchen.de/rathaus/dam/jcr:ae9883bd-c12e-43aa-9f49-140e5aa4ae0d/Leitlinie_Digitale-Transformation.pdf) schon mal begutachten.

Wer sich vorab über die Perspektive München informieren will, geht auf www.muenchen.de/perspektive

Ich freue mich auf Eure Perspektiven und Anregungen.

Raul Pinto

Was hilft mir als Fahrradfahrer die Digitalisierung?

Mikromobilität und besonders das Fahrrad fahren wird immer wichtiger, vor allem in Städten. Wie kann die Digitalisierung helfen, das Fahrrad fahren zu fördern?

Lasst uns das diskutieren.

Ich stelle mir konkret auf muenchen.de ein Fahrradportal vor, auf dem auf einer Karte von München in verschiedenen Ebenen fahrrad-relevante Fakten etc. einblendbar sind: - Unfälle mit Fahrradbeteiligung (vom Statistischen Bundesamt) - Qualität der bestehenden Fahrradwege bzw. -verbindungen (z.B. von munichways) - Entscheidungen des Stadtrats zu Fahrradangelegenheiten mit Geotag (muenchen-transparent) - Gefahrenpunkte für Radfahrende (gab es z.B. eine Sammlung der sz), pflegbar durch Nutzer - notorische Falschparker Hotspots (gepflegt von Nutzern) - notorische Falschparker Hotspots (gepflegt von der Polizei) - Wünsche für weitere Fahrradwege - etc.
Dr. Michael Hälsig, 02.05.2019
Frank Börger

Städtische Online-Beteiligungsplattform (E-Partizipation)

E-Partizipation betont die Bedeutung der Bürgerinnen und Bürger als gleichwertige Partnerinnen und Partner bei der politischen Meinungs- und Entscheidungsfindung. E-Partizipation umfasst alle internetgestützen Verfahren, die Bürgerinnen und Bürger eine aktive Teilhabe an politischen Meinungsbildungs- und Entscheidungsprozessen ermöglichen.

In dieser Session soll es um die Möglichkeiten (aber auch Grenzen) einer Online-Beteiligung in einer Kommune bzw. ganz konkret in München gehen.

* Welche Beispiele von Online-Beteiligung gibt es?

* Wie würdet Ihr Euch gerne online einbringen?

* Wie könnte eine Online-Beteiligungsplattform für München aussehen?

* Was erwartet Ihr Euch von einer städtischen Online-Beteiligungsplattform?

* Wie kann man möglichst viele Menschen ansprechen bzw. möglichst wenige ausgrenzen?

* ....

Ilkkan Karatas

München SmartCity App – Die App für ein smartes München

Die München SmartCity App ist eine intelligente Weiterentwicklung der München App des offiziellen Stadtportals muenchen.de. Dabei handelt es sich um eine gemeinsame Entwicklung der Landeshauptstadt München mit den städtischen Unternehmen Stadtwerke München, Münchner Verkehrsgesellschaft und muenchen.de.

Die München SmartCity App informiert Euch auf einen Blick zu folgenden Themen:

- Smarte Services in der Nähe, wie Sensordaten oder eine Quartiersbox

- digitale Stadtkarte mit interessanten Orten in der Stadt (Points of Interest)

- wie Ihr zu Fuß, mit dem MVG Rad, mit öffentlichen Verkehrsmitteln U-Bahn, Tram, Bus und S-Bahn, mit dem Auto oder multimodal von A nach B kommt

- Online-Services der Stadtverwaltung

- aktuelle Events und Kinoprogramm

Damit wir die Features der München SmartCity App erweitern und verbessern können, brauchen wir Eure Unterstützung!

Nehmt an der Session teil und diskutiert mit uns Eure Wünsche, Anregungen und Ideen für die Weiterentwicklung der App!

Welche Features fehlen noch? Wie soll die App weiterentwickelt werden?

Weitere Informationen zur App findet Ihr unter https://www.muenchen.de/meta/iphone-android-app.html

Link zur München SmartCity App im Google Play: https://play.google.com/store/apps/details?id=de.muenchen.app_source=muenchen-de-app_medium=website_content=button_campaign=landingpage-de

Link zur München SmartCity App im App Store:

https://itunes.apple.com/de/app/munchen-app/id478729527?mt=8_source=muenchen-de-app_medium=website_content=button_campaign=landingpage-de

Annalies Beck

Flüchtlinge unterstützen – Welche Rolle spielen städtische digitale Angebote?

Um Geflüchteten, die in Deutschland ankommen, die Orientierung in einer neuen Stadt zu erleichtern, werden bereits zahlreiche digitale Web- und App-Services angeboten.

Ich möchte im Rahmen meiner Session einige Beispiele vorstellen und diskutieren. Außerdem werde ich die Geflüchteten selbst zu Wort kommen lassen, um auf Basis dessen gemeinsam mit den Session-TeilnehmerInnen einen nutzerzentrierten Ansatz zu entwickeln.

Ziel ist es, konkrete Ideen zu generieren, wie engagierte Münchner Bürger und die Stadt München digitale Angebote künftig noch gezielter an den Bedürfnissen und Rahmenbedingungen von neu in München ankommenden Geflüchteten ausrichten können.

Michael Dietrich

Kreative Mediengestaltung als Werkzeug partizipativer Stadt- und Raumplanung für Kinder

Münchens Kinder leben an Orten, die vorwiegend von Erwachsenen geplant und gestaltet werden. Dabei haben selbst die kleinsten schon konkreten Vorstellungen, wie ihre Lebenswelt aussehen sollte, wie und wo sie sich wohlfühlen. Für eine Meldung in der Stadtratssitzung fehlen den 4-jährigen noch der Möglichkeiten. Aber eigentlich nicht für die Präsentation eines Videoclips, einer Hörgeschichte oder einer Fotoausstellung.

Tablet und Co. bieten schon Kindergartenkindern das Werkzeug, ihre Wünsche und Vorstellungen, selbstbestimmt, spielerisch und kreativ in digital präsentierbare Geschichten zu verwandeln, um diese den "Großen" zu präsentieren und sich so an Planungsprozessen zu beteiligen.

Lasst uns gemeinsam die Rahmenbedingungen diskutieren für (digitale) Beteiligungsmöglichkeiten und Zugänge der Kindergarten- und Grundschulkinder zu politischen Entscheidungen, die deren Lebenswelten direkt betreffen.

Christina Risinger

Gamification und Bürgerbeteiligung

Vorstellung der Thesis „Gamification bei Beteiligungsverfahren zu öffentlichen Planungsprojekten“, die am Beispiel der Umplanung des Elisabethplatzes an der TUM (Lehrstuhl für Architekturinformatik) entstand.

Es wurde eine Anwendung entwickelt, die basierend auf soziologischer Forschung und „Spielifizierungs“-Prinzipien als Austausch-Plattform für Planer*innen, Bürger*innen und Politiker*innen dient. Der Grad der Einbringung ist dabei variabel. Somit lassen sich Planungsprojekte besser durchführen, Partizipation verwirklichen und auch Bürger*innen erreichen, die sich aus der etablierten Politik verabschiedet haben.

Vorstellung der Prinzipien und des Prototyps. Diskussion über Vor- und Nachteile der Bürgerbeteiligung ind er Stadtplanung.

Johannes Mairhofer

Digitales erleben

Die Digitalisierung ist längst ins "wahre Leben" eingezogen und in einer Stadt wie München kann das digitale Leben ganz wunderbar neben dem virtuellen stattfinden.

Die Grenzen verschwimmen immer mehr, virtuelles wird real, reales wird virtuell.

Neben vielen sozialen Netzwerken, die sich primär online abspielen, gibt es auch etliche Dienste, die sich auf die "echte" Vernetzung von Menschen in der Realität konzentrieren.

Aber (wie) funktioniert das? Können die beiden Welten voneinander profitieren?

In dieser Session möchte ich gerne einige davon zeigen, aber auch Erfahrungen der Teilnehmer*innen hören.

So erhoffe ich mir als Ziel der Session, dass wir im Anschluss neue Netze kennen gelernt haben und neugierig bleiben, diese auszuprobieren.

//edit: leider kann ich doch nicht teilnehmen, habe das Thema aber in einem Artikel veröffentlicht: https://www.lead-digital.de/vernetzte-welt-soziale-netzwerke-alternativen/

schade das Du nicht dabei bist.
Claus Berthold , 26.04.2019
Björn Friedrich

Digitale Bildung, on- & offline vernetzt

In einer Stadt wie München betätigen sich zahlreiche Einrichtungen und Akteur*innen im Bereich "digitale Bildung & Medienpädagogik" und präsentieren ein unüberschaubar großes Angebot schulischer und außerschulischer Aktivitäten.

Das Münchner Netzwerk Medienkompetenz "Interaktiv" bemüht sich bereits seit 1995 um die Vernetzung und Zusammenarbeit und muss sich dabei stets neu erfinden. Kurz vor dem 25. Interaktiv-Jubiläum möchten wir euch fragen:

- Wie sollte eine zeitgemäße Vernetzung im Jahr 2019 aussehen?

- Welchen Mehrwert liefert ein Netzwerk wie Interaktiv, das on- & offline präsent ist?

- Welche Wünsche und Erwartungen habt ihr an dieses Netzwerk?

- Wie könnt ihr konkret von einem derartigen Angebot profitieren?

Wir werden uns zunächst ansehen, was Interaktiv derzeit macht, um dann gemeinsam neue Ideen und Anregungen zu sammeln. Ich freue mich auf eure Impulse!

Lisa Zech

Das neue Portal www.muenchen.digital

Unter www.muenchen.digital wird in Kürze eine Webpräsenz entstehen, die einen neuen, transparenten und modernen Einblick in die Münchner IT und die Digitalisierung der Stadt gibt.

Neben Neuigkeiten in Text- und Videoformat, wollen wir Euch als Stadtgesellschaft dazu aufrufen zu kommentieren und gemeinsam mit uns zu diskutieren.

Ist stelle Euch die Seite kurz vor, gebe einen Ausblick auf geplante Features und dann frage ich Euch:

- Was erwartet Ihr von einer solchen Seite?

- Welche Funktionen fehlen noch?

- Welche Themen und Inhalte interessieren Euch konkret?

Ich bin gespannt auf Euer Feedback! :)

Stefan Döring

Eure Erwartungen an das Online-Service-Portal der Stadt

Seit Mitte 2018 gibt es das Online-Service-Portal der Stadt München unter www.muenchen.de/online-services.

Die Idee war, alle Online-Dienste an einer Stelle auffindbar zu machen. "Finden" ist dabei ein gutes Stichwort: Wir arbeiten mit einer Suche und mit Lebenslagen. Aber:

- Wie geht es noch besser?

- Wir würdet Ihr suchen?

- Was vermisst Ihr auf der Seite?

- Braucht es mehr Übersichtlichkeit und warum?

Ich zeige Euch kurz die Seite und dann seit Ihr dran: Gebt uns Euer Feedback und helft mit, das Online-Angebot Eurer Stadt zu optimieren

Ich habe mir die Seite angesehen - schaut gut aus. Als jemand, der gerade im Begriff ist, umzuziehen, würde ich mir eine ganzheitliche bessere Betreuung bei relativ einfachen Dingen wie einem Umzug innerhalb Münchens wünschen. Ich habe für meinen Umzug drei Monate im voraus!! einen Termin buchen müssen, muss dennoch hinfahren und verliere 2 Stunden meiner Zeit... das kriegen andere Städte / Länder schon lange hin(war gerade in Seoul - da geht (fast) alles online). In anderen Worten - eine übersichtliche Darstellung der verfügbaren Onlinedienste ist sehr hilfreich - noch toller wäre es, wenn die angebotenen Dienstleistungen den Bedürfnissen der Bürger gemäß angepasst und verbessert werden könnten - und, damit verbunden auch, die Qualität der IT-Infrastruktur der Stadt :) mehr gerne am Sa
Tahir Hussain, 29.04.2019
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