Session Proposals

KI in der Soziokultur: Was braucht's und was hilft?

KI ist längst in soziokulturellen Einrichtungen angekommen – oft unsystematisch und ohne die nötigen Grundlagen. Aber was braucht eine Organisation eigentlich, damit KI sinnvoll und verantwortungsvoll genutzt werden kann? Reicht ein Tool, oder braucht es Datenschutzkonzept, Kompetenzaufbau und eine passende Kultur dazu?

In dieser Session möchte ich auf zwei Fragen schauen: Welche Voraussetzungen (strukturell, fachlich, kulturell) braucht es für den sinnvollen Einsatz von KI in unserem Feld? Und welche konkreten Anwendungen – von Textvereinfachung über Dokumentation bis Übersetzung – unterstützen genau diese Voraussetzungen? Ich bringe Praxisbeispiele aus meiner Beratungsarbeit mit, den Rest entwickeln wir gemeinsam anhand eurer Erfahrungen.

Wer Lust hat, das Thema über den Tag hinaus weiterzuverfolgen – ob als Angebotsentwicklung, Vernetzung, Praxisprojekt oder gemeinsame Tool-Entwicklung – melde dich gerne in der Session!

BarCamp bilingue?

En 2025, le SKAmp a quitté Zurich pour s'installer à Berne. Nous nous demandons désormais activement s'il pourrait continuer à se déplacer vers l'ouest dans les années à venir et si la Suisse romande pourrait elle aussi prendre part à cet échange passionnant. Nous aimerions discuter de la manière dont un BarCamp pourrait fonctionner en deux langues. Quelles opportunités et quels défis cela implique-t-il ? De quoi devons-nous tenir compte ? Ce serait formidable que des personnes de Suisse romande participent également à cet échange afin de réfléchir ensemble à la suite. Tu es partant(e) ?

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Das SKAmp ist 2025 von Zürich nach Bern gekommen. Nun stellen wir uns aktiv die Frage, ob es in den kommenden Jahren weiter Richtung Westen gehen könnte und die Romandie auch Teil dieses spannenden Austauschs wird. Wir möchten darüber diskutieren, wie ein BarCamp zweisprachig funktionieren kann. Welche Chancen und Herausforderungen kommen auf uns zu? Was müssen wir berücksichtigen? Es wäre wunderbar, wenn an diesem Austausch auch Menschen aus der Romandie teilnehmen um gemeinsam weiterzudenken. Bist du dabei?

Präsenz vs. Zurückhaltung bei Fachpersonen in digitalen Sozialräumen Jugendlicher

Im Rahmen meiner Dissertation zur Verschränkung digitaler und physischer Sozialräume bei Jugendlichen habe ich viele Gespräche und Workshop mit Jugendlichen zu ihrer (digitalen) Raumnutzung geführt. Zudem habe ich mich immer wieder mit Fachpersonen der Offenen Jugendarbeit zu den Erfahrungen und Erkenntnissen ausgetauscht.

Eine Frage beschäftigt (mich) dabei immer wieder:

Digitale/verschränkte Räume nehmen zentrale Funktionen in den Lebenswelten von Jugendlichen ein (Rückzugs-, Ausgleichs-, Verarbeitungs-, Selbstinszenier-, Zugehörigkeits-, Freiräume usw.). Welche Rolle sollten Fachpersonen der Offenen Jugendarbeit (oder anderer Felder der Soziokultur) darin einnehmen. Sowohl von Jugendlichen als auch von Fachpersonen wird immer wieder das Bedürfnis bzw. die Wichtigkeit von Zurückhaltung und Respekt vor jugendlichen Eigenräumen betont. Gleichzeitig sollte sich eine sozialräumliche Jugendarbeit da präsent sein, wo es Jugendliche sind und sie bei ihren Erfahrungen begleiten. Wie können wir uns in diesem Spannungsfeld positionieren?

Norina Schenker

16 Tage gegen digitale geschlechtsspezifische Gewalt

Järhlich vom 25. November bis 10. Dezember engagieren sich über 300 Organisationen in der Schweiz gegen geschlechtsspezifische Gewalt im Rahmen der Kampagne 16 Tage: https://www.16tage.ch/

In jedem Jahr wird ein Aspekt von geschlechtsspezifischer Gewalt beleuchtet, der ansonsten ignoriert wird. Im Jahr 2026 konzentriert sich die Kampagne auf digitale geschlechtsspezifische Gewalt.

Digitale Gewalt wird nicht nur in digitalen Räumen verübt, sondern auch durch Technologie: Online-Belästigungrn, Drohungen, Hasskampagnen, die nicht einvernehmliche Verbreitung intimer Bilder (in Umgangssprache auch «Revenge Porn» genannt), Cyberstalking, digitale Überwachung oder Kontrolle.

Diese Formen der Gewalt betreffen insbesondere Frauen und Menschen, die aufgrund ihres Geschlechts diskriminiert werden, unabhängig von ihrem Alter.

Welche Möglichkeiten hat die Soziokultur, um das Fokusthema 2026 aufzunehmen? Welche Aktivitäten sind bereits geplant und wo können Ressourcen genutzt oder Wissen geteilt werden?

Community Building und visuelles Storytelling

Ein Netzwerk von sogenannten Imalabs als Ort für Imagination und Empathie. Vorstellung einer Utopie. Oder wie lassen sich (Rollen-)Spiel und visuelles Storytelling für Community Building, Resilienz und Wandel einsetzen.

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