Session Proposals

Präsenz vs. Zurückhaltung bei Fachpersonen in digitalen Sozialräumen Jugendlicher

Im Rahmen meiner Dissertation zur Verschränkung digitaler und physischer Sozialräume bei Jugendlichen habe ich viele Gespräche und Workshop mit Jugendlichen zu ihrer (digitalen) Raumnutzung geführt. Zudem habe ich mich immer wieder mit Fachpersonen der Offenen Jugendarbeit zu den Erfahrungen und Erkenntnissen ausgetauscht.

Eine Frage beschäftigt (mich) dabei immer wieder:

Digitale/verschränkte Räume nehmen zentrale Funktionen in den Lebenswelten von Jugendlichen ein (Rückzugs-, Ausgleichs-, Verarbeitungs-, Selbstinszenier-, Zugehörigkeits-, Freiräume usw.). Welche Rolle sollten Fachpersonen der Offenen Jugendarbeit (oder anderer Felder der Soziokultur) darin einnehmen. Sowohl von Jugendlichen als auch von Fachpersonen wird immer wieder das Bedürfnis bzw. die Wichtigkeit von Zurückhaltung und Respekt vor jugendlichen Eigenräumen betont. Gleichzeitig sollte sich eine sozialräumliche Jugendarbeit da präsent sein, wo es Jugendliche sind und sie bei ihren Erfahrungen begleiten. Wie können wir uns in diesem Spannungsfeld positionieren?

Norina Schenker

16 Tage gegen digitale geschlechtsspezifische Gewalt

Järhlich vom 25. November bis 10. Dezember engagieren sich über 300 Organisationen in der Schweiz gegen geschlechtsspezifische Gewalt im Rahmen der Kampagne 16 Tage: https://www.16tage.ch/

In jedem Jahr wird ein Aspekt von geschlechtsspezifischer Gewalt beleuchtet, der ansonsten ignoriert wird. Im Jahr 2026 konzentriert sich die Kampagne auf digitale geschlechtsspezifische Gewalt.

Digitale Gewalt wird nicht nur in digitalen Räumen verübt, sondern auch durch Technologie: Online-Belästigungrn, Drohungen, Hasskampagnen, die nicht einvernehmliche Verbreitung intimer Bilder (in Umgangssprache auch «Revenge Porn» genannt), Cyberstalking, digitale Überwachung oder Kontrolle.

Diese Formen der Gewalt betreffen insbesondere Frauen und Menschen, die aufgrund ihres Geschlechts diskriminiert werden, unabhängig von ihrem Alter.

Welche Möglichkeiten hat die Soziokultur, um das Fokusthema 2026 aufzunehmen? Welche Aktivitäten sind bereits geplant und wo können Ressourcen genutzt oder Wissen geteilt werden?

Community Building und visuelles Storytelling

Ein Netzwerk von sogenannten Imalabs als Ort für Imagination und Empathie. Vorstellung einer Utopie. Oder wie lassen sich (Rollen-)Spiel und visuelles Storytelling für Community Building, Resilienz und Wandel einsetzen.

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